Eon will 56-Jährige in Vorruhestand schicken

ESSEN (anh) Der Energiekonzern Eon hat sich im Zuge der Innogy-Übernahme mit den Gewerkschaften auf ein Paket verständigt, das einen sozialverträglichen Jobabbau möglich macht. Der Tarifvertrag „Zukunft und Beschäftigungssicherung“sieht Abfindungen von bis zu 1,8 Monatsgehältern pro Beschäftigungsjahr vor. Das geht aus einer Tarifinfo der IG BCE hervor. Wer etwa 30 Jahre bei Eon war, kann damit auf 54 Monatsgehälter an Abfindung kommen. Zudem bieten die Konzerne Vorruhestand und Altersteilzeit für die Jahrgänge 1963 und älter an. Zugleich schließt der Konzern betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2024 aus. Eon und RWE haben die Zerlegung von Innogy vor einem Jahr angekündigt, in der neuen Eon sollen bis zu 5000 der gut 70.000 Stellen wegfallen.