Städte erinnern an den Volksaufstand vom 17. Juni

BERLIN. In vielen ostdeutschen Städten wird heute an den Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 erinnert. Die zentrale Gedenkveranstaltung findet am 66. Jahrestag der Ereignisse erneut auf Einladung der Bundesregierung in Berlin statt. Am Mahnmal für die Opfer des Volksaufstandes auf dem Friedhof Seestraße werden unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sprechen. Danach folgen Kranzniederlegungen, eine Gedenkminute und Begegnungen mit Zeitzeugen.

Beim Volksaufstand rund um den 17. Juni 1953 gingen eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden der DDR auf die Straße. Sachsens Cdu-generalsekretär Alexander Dierks sagte gestern: „Dieses Datum steht für den Mut und die Entschlossenheit der Menschen im Osten Deutschlands.“