Südtirol: Berge, die wir lieben!

Eine malerische Landschaft aus Fels und Stein. „Die schönsten Berge der Welt“ nennt Bergsteiger-Legende Reinhold Messner die Dolomiten, die seit 2009 zum UNESCO Welterbe zählen. Doch der Reichtum der bleichen Berge ist mehr als faszinierende Natur die Gastfreundschaft Südtirols auf der Sonnenseite der Alpen gehört dazu Wer dem Ruf der „bleichen Berge“ folgt, kann sich auf ein einmaliges Erlebnis freuen: Ein ausgedehntes Netz aus Wanderwegen erschließt das Dolomiten UNESCO Welterbe – in den Naturparks findet jeder eine Tour, die zu ihm passt. Ob Weitwanderungen oder Erlebnis-Steige, Themenwanderungen oder Höhenwege, die Auswahl ist groß. Dazu kommt eine nahezu perfekte Infrastruktur. Die Ausgangspunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die Wege sind gut gepflegt und beschildert und zahlreiche Hütten laden mit Südtiroler Köstlichkeiten zur Einkehr.

Köstliche Hütteneinkehr: Alpine und mediterrane Einflüsse harmonieren auch beim Genuss wunderbar
Köstliche Hütteneinkehr: Alpine und mediterrane Einflüsse harmonieren auch beim Genuss wunderbar

Die Welt gehört dem, der sie genießt – und die Dolomiten machen Wanderern das Genießen leicht

Monumentale Schönheit
In diesem Jahr feiert die Region gleich doppeltes Jubiläum: 150 Jahre Alpinismus und 10 Jahre Dolomiten als UNESCO Welterbe. Die „einzigartige monumentale Schönheit“ verhalf der Gebirgslandschaft 2009 zur UNESCO Welterbe-Auszeichnung. Dazu kommt die ungewöhnliche Geologie: Die Berge sind als Korallenriffe entstanden, sie sind „fossile Archipele“. Dabei sind die Naturparks der vier Südtiroler Welterbe-Gebiete – Nördliche Dolomiten, Puez-Geisler, Schlern-Rosengarten! Lateinar und Bletterbach – sehr vielfältig. Im Naturpark Puez-Geisler, der wegen seiner geologischen Bedeutung auch als „Geschichtsbuch der Erde“ gilt, wechseln sich verkarstete Hochflächen mit blühenden Almwiesen ah, hohe Gipfel und steile Wände mit tiefen Schluchten und grünen Wäldern.

Die bizarren Gipfel zogen schon vor 150 Jahren Alpinisten an. Der Wiener Paul Grohmann, Sextens Ur-Bergführer Franz Innerkofler und der Kärntner Peter Salcher waren die Ersten, die die vermeintlich unbesteigbare Dreischus-terspitze, den Langkofel und dann auch noch die Große Zinne im Sommer 1869 bezwungen. Das Jubiläum des Alpinismus wird mit einem spannenden Programm gefeiert. Der Bergführerort Sexten lädt 2019 zu einer Reise durch seine 150 Jahre Alpingeschichte. Überall im Dorf gibt es etwas zu entdecken. Höhepunkt ist die „Bergwoche Sexten“ von 11 bis 20. Juli 2019, mit einem „PEAKnick mit Aussicht“ und der Filmpremiere der Dokumentation „Die Große Zinne“ von und mit Reinhold Messner.

Almen und Gipfel
Ein landschaftlich besonders beeindruckendes Tal ist das sonnenverwöhnte Val Gardena – auf Deutsch „Gröden“ und auf Ladinisch „Gherdeina“. Die Heimat von Luis Trenker wird von spektakulären Bergmassiven wie dem Sellastock und dem majestätischen Langkofel umschlossen. Vor den Gipfeln erstrecken sich sonnenreiche Almen, die bis auf über 2500 Meter reichen. In den drei Orten
St. Ulrich, St. Christina und dem am höchsten gelegenen Wolkenstein werden Traditionen wie die Holzschnitzkunst und die Ladinische Sprache gepflegt, dazu kommt ein umfangreiches Angebot an Outdoor-Aktivitäten. Das Val Gardena Active-Programm umfasst klassische Genusswanderungen ebenso wie sportliche Bergläufe. Die geführten Touren reichen von der Sonnen-aufgangswanderung mit Wildbeobachtung bis zu „bezaubernden Nächten unterm Sternenhimmel“. Im Jubiläumsjahr ist auch wöchentlich „Eine historische Wanderung – 150 Jahre seit der Erstbesteigung des Langkofel“ im Programm, mit spannenden Geschichten auf den schönsten Pfaden rund um den sagenumwobenen König der Grödner Berge. Highlight des Jubiläums-programms im Sommer ist das Konzert „Hommage an den Langkofel Sasmujel“ am 27.07.2019 im imposanten Natur-Amphitheater der Langkofelgruppe.

„Du sollst die Seele der Berge suchen“, forderte Luis Trenker. Wir finden sie im Dolomiten UNESCO Welterbe

Blühende Almen, schroffe Gipfel
Blühende Almen, schroffe Gipfel

 

Beste Aussicht: mit den Gipfeln auf Augenhöhe
Beste Aussicht: mit den Gipfeln auf Augenhöhe

Im Frühling, zu Beginn der Wandersaison, stehen bei den „Flowery Dolomites“ die Alm-wiesen in voller Blüte. Im Wanderherbst glü-hen die Berge als „B-urning Dolomites“ oder „Enrosadira“, wie die Ladiner seit jeher dieses Naturphänomen zu nennen pflegen, in allen Rottönen. Die Krönung aller Wanderungen ist die 4-Tages-Hüttentrekkingtour „Curona de Ghenkina“ rund um die Bergkrone Grödens.