Mehrheit gegen Steuererhöhung

Die Mehrheit der Bundesbürger ist gegen Steuererhöhungen zur Finanzierung der Belastungen durch die Corona-Pandemie. Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für SPIEGEL. Demnach lehnen 65 Prozent der Befragten Steuererhöhungen zur Finanzierung der Corona-Pandemie ab, 22 Prozent fänden einen solchen Schritt in Ordnung. Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dennis Rohde, greift eine Idee von Finanzminister Olaf Scholz aus dem Herbst auf: „Nach Bewältigung der Krise müssen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, wie wir die Staatshaushalte wieder konsolidieren. Da sehe ich durchaus die Möglichkeit, ein Steuersystem zu etablieren, in dem die Schultern der Reichsten in diesem Land mehr stemmen als die Schwächeren. Ich kann mir vorstellen, dass wir hierüber auch im W ahlkampf debattieren werden.“ Der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSUFraktion, Eckhardt Rehberg, ist dagegen: „Steuererhöhungen verbieten sich in dieser schwierigen wirtschaftlichen Phase. Wir müssen alles dafür tun, um w ieder gutes Wirtschaftswachstum zu erzielen.“
 

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