Prognosen für 2021

Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“ Wer hat es gesagt? Darüber streiten bis heute die Gelehrten (und Foristen). Mal war es Karl Valentin, mal Winston Churchill und dann wieder wird der Spruch jemandem ganz anderen angedichtet. Doch egal wer es gesagt hat: Er (oder sie) hatte recht. 

Andernfalls wäre Großbritannien nicht vor dem Absprung aus der EU und Hillary Clinton hätte gerade ihren Mietvertrag für das Weiße Haus um weitere vier Jahre verlängert. Ach ja, die Corona-Pandemie hätte natürlich ebenfalls nicht gewütet. Auf der anderen Seite: Es sind doch die unvorhersehbaren, manchmal geradezu unerhörten Ereignisse, die den Alltag spannend und aufregend machen und selbst aus der Pandemie lässt sich die positive Erkenntnis ziehen, dass es am Ende eine gemeinsame Anstrengung vieler Länder war, die den Menschen einen Impfstoff bescherte. 

Was bringt uns also 2021? Im Jahr zuvor hatte die Redaktion an dieser Stelle orakelt, dass mit Elizabeth Warren ein Sozi Donald Trump aus dem Amt kicken würde – Börsencrash inklusive. Das ist zwar nicht passiert, doch mit Joe Biden ist tatsächlich ein Demokrat neuer US-Präsident geworden. Und der Crash? Ist ausgefallen, wie so vieles, was Experten für solch ein Szenario vorhergesehen hatten. Ist das jetzt verrückt oder ganz einfach damit zu erklären, dass Fed und Co seit Jahren die Märkte mit billigem Geld fluten? Und muss dieses Verhalten nicht zwangsläufig zu einer höheren Inflation und damit steigenden Zinsen (als Reaktion auf die Inflation) führen? Kommt dann vielleicht 2021 der Crash? So verrückt sind die sieben Thesen nun doch nicht. Einige der potenziellen Überraschungen, die hier skizziert werden, haben trotzdem ein hohes Wahrscheinlichkeitspotenzial. Welche das sind, darüber entscheiden Sie am besten selbst.

 

Kommentare